![]()
Am 7. November 2006 überreichte Ministerialdirigentin Wiemer, Abteilungsleiterin im Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, im Beisein von Repräsentanten des Unternehmens und der Sächsischen Arbeitsschutzverwaltung im BMW Werk Leipzig die OHRIS-Zertifizierungsurkunde an die Unternehmensleitung.

Bild: Frau Fischer (BMW), Frau Wiemer (Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit), Herr Reichenauer (BMW), Frau Klyszcz (BMW) (v. l. n. r.)
Mit dem Arbeitsschutz-Managementsystem OHRIS hat BMW nun bereits das zweite derartige System im Leipziger Werk in die betrieblichen Prozesse integriert und damit die Prävention auf dem Gebiet von Arbeits- und Gesundheitsschutz noch weiter ausgebaut.
BMW ist weltbekannt für Automobile der Spitzenklasse, beeindruckender Leistung, sportlichem Auftritt und höchster Qualität. Aber auch auf dem Gebiet des Arbeits- und Gesundheitsschutzes entwickelt das Unternehmen Aktivitäten, die entscheidend zur Unternehmenskultur und zu den Grundlagen des wirtschaftlichen Erfolgs gehören.
Das Unternehmen legt größten Wert auf sichere und gesundheitsförderlich gestaltete Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen.
Dies wurde der Arbeitsschutzbehörde bereits in der Bauphase des Werkes Leipzig deutlich. Durch Einflussnahme des Bauherrn BMW war es gelungen, dass die Unfallhäufigkeit für den gesamten Bauzeitraum bei nur 10 % der durchschnittlichen Quote lag, wie sie in den Statistiken der Bauberufsgenossenschaft verzeichnet ist.
Ausdruck für das Sicherheitsbewusstsein und dessen Verankerung in der Unternehmensphilosophie sind beispielsweise auch die flexiblen Arbeitsstrukturen auf Basis verschiedener Arbeitszeitmodelle im Fahrzeugwerk Leipzig. Sie gewähren einerseits eine rasche Anpassung der Produktion an den Marktbedarf, andererseits gehen sie auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter ein.
Ende September 2006 fand im BMW Werk Leipzig zum ersten Mal ein Forum Gesundheit statt. Fast zwei Drittel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Werkes nahmen das Angebot des BMW Gesundheitsdienstes und der BKK BMW an, sich kostenfrei untersuchen und individuell beraten zu lassen.
Im Rahmen des Projektes "Heute für Morgen" stellt BMW schon heute die Weichen für die älter werdende Belegschaft.
So war es mehr als folgerichtig, dass BMW auch am Standort Leipzig ein Arbeitsschutzmanagementsystem einsetzt. Die Auditierung und Zertifizierung des Arbeitschutzmanagementsystems OHRIS erfolgte durch das Regierungspräsidium Leipzig als zuständige Arbeitsschutzbehörde.
Das Angebot von BMW, die Arbeitsschutz-Allianz Sachsen mit den Erfahrungen des Unternehmens im Arbeits- und Gesundheitsschutz unterstützen zu wollen, wurde von den Vertretern der Arbeitsschutzbehörde gern entgegen genommen.