Arbeitsschutz-Allianz Sachsen

Technischer Verbraucherschutz, Produktsicherheit

Arbeits- und
Gesundheitsschutz

Arbeitsstätten / Ergonomie


Das Arbeitsschutzgesetz § 3 (ArbSchG) verpflichtet den Arbeitgeber nicht nur zur Vermeidung von arbeitsbedingten Erkrankungen und Arbeitsunfällen, sondern auch zur menschengerechten Gestaltung der Arbeit. Hierzu gehören neben der Gestaltung der Arbeitsstätte, des Arbeitsplatzes und der Arbeitsumgebungsbedingungen auch die Gestaltung von Arbeitsinhalt, -ablauf und -organisation (Arbeitsergonomie).

Grundlegende Anforderungen an die Errichtung und den Betrieb von Arbeitsstätten enthält insbesondere die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), die in den jeweiligen Arbeitsstätten-Richtlinien (ASR) konkretisiert werden.

Für spezielle Arbeitsplätze/ -bereiche bestehen neben der ArbStättV weiterführende nationale Arbeitsschutzvorschriften, wie z. B. die Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) für die Arbeit an Bildschirmgeräten, die Lastenhandhabungsverordnung (LasthandhabV) für die manuelle Handhabung von Lasten bei der Arbeit.


Titelbild der Einladung

Die neuen Arbeitsstättenregeln
Aktuelles zur Arbeitsstättenverordnung

Am 22. September 2009 veranstaltete das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit in Dresden eine interne Fachveranstaltung für die Staatlichen Arbeitsschutzbehörden zum aktuellen Arbeitsstand der neuen Regeln für Arbeitsstätten.
mehr


Bild: helfende Hände

Gesundheitsgerechte Pflege in einer zunehmend alternden Gesellschaft

Am 11. Juni 2009 fand in der BG Akademie für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in Dresden der Workshop "Gesunde Pflege gemeinsam gestalten" statt. Mit dieser Veranstaltung wurden Lösungen für eine gesundheitsgerechte Gestaltung der Pflege angeboten. Dabei stand die Reduktion der Wirbelsäulenbelastungen und der psychischen Belastungen im Vordergrund.
mehr (PDF, 14KB)

Die Beiträge der Referenten sind hier abrufbar.


Titelseite der Broschüre Gefährdungsbeurteilung in Betrieben
Gefährdungsbeurteilung in Betrieben
Hinweise zur Durchführung und Dokumentation

Die systematische Erfassung und Beurteilung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren bildet die Grundlage für eine konsequente und wirkungsvolle Gefahrenprävention. Sie ermöglicht es u. a., Gefahrenpotenziale schon früh zu erkennen und rechtzeitig zielgerichtete Maßnahmen festzulegen.
Broschüre (PDF)

LV 40

LV 40 - Leitlinien zur Arbeitsstättenverordnung
Ausgabe 2009

Auslegungsfragen, schutzzielorientierte Klarstellungen bezüglich weiter geltender Arbeitsstätten-Richtlinien (ASR), Verweise auf weiter gehende Regelungen oder Erkenntnisse;
LASI-Veröffentlichung.

Download LV 40 (PDF)


Psychische Belastungen und Gewalt im Sozialamt
Arbeitsschutzbehörde und Unfallkasse legen gemeinsamen Bericht vor

Arbeitsbedingte psychosoziale Gesundheitsgefahren nehmen zu. Seit einigen Jahren werden Aggressionen gegenüber den Beschäftigten in Form verbaler, aber leider auch schon körperlicher Gewalt häufiger. So geschehen in einem sächsischen Sozialamt.
Zum Beitrag


Ausstellungsstand

Ausstellung: "Erfolgsfaktor Büro"

Vom 04.-18. April 2007 fand im Sächsischen Staatsministerium der Finanzen in Dresden eine Ausstellung des Initiativkreises Neue Qualität der Büroarbeit (INQA-Büro) statt. Die Ausstellung wurde am 4. April 2007 um 10 Uhr feierlich eröffnet.
Hier finden Sie weitere Informationen


Prävention psychischer und physischer Fehlbelastungen in der ambulanten Pflege
Schwerpunktaktion 2005/2006 - Abschlussbericht

Mehr als 200000 Beschäftigte arbeiten bundesweit in ambulanten Pflegediensten - Tendenz steigend.
Zunehmend zeigt sich, dass Pflegekräfte über psychosomatische und körperliche Beschwerden klagen und krankheitsbedingt häufiger und länger fehlen.
Ein weiteres Anwachsen der ohnehin hohen gesellschaftlichen Folgekosten aufgrund arbeitsbedingter psychischer und physischer Belastungen ist zu erwarten.
Download Abschlussbericht (PDF - 225 kB)


inqa-pflege-logo

Gesund Pflegen:
Treffen des INQA-Initiativkreises in Dresden

Vom 20. bis 21. Juni 2006 fand in Dresden ein Treffen des Initiativkreises "Gesund Pflegen" statt. Ziele sind bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege, d. h. gesunde Pflegekräfte, mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur bei hoher Qualität der Pflegedienstleistungen und wettbewerbsfähigen Einrichtungen.
Zum Beitrag


Broschüre Mobbing

Mobbing

Fakten - Handlungen - Verlauf - Folgen
Was können Sie dagegen tun?
Download Broschüre, aktualisierte Neuauflage 2008 (PDF - 820 kB)


Faltblatt Stress

Psychische Fehlbelastungen in der Arbeitswelt vermeiden

Sensibilisieren - Motivieren - Intervenieren
Download Broschüre (PDF - 400 kB)


Arbeitsstätten-Faltblatt

Die neue Arbeitsstättenverordnung

Seit dem 25.08.2004 ist die novellierte Arbeitsstättenverordnung in Kraft. Sie enthält Mindestanforderungen und allgemeine Schutzziele. Konkrete Maßzahlen und Detailanforderungen werden nicht mehr vorgegeben. Arbeitgeber erhalten dadurch mehr Freiheit zur Gestaltung und zum Betrieb der Arbeitsstätte.

Ein Vergleich der neuen ArbStättV mit der bisherigen von 1975 (PDF - 105 kB)


Callcenter

(2004-03-20)
Gefährdungsfaktor "psychische Belastung"

Psychische Belastungen durch Stress oder Mobbing werden immer mehr zu einem Thema am Arbeitsplatz. In Europa fühlt sich rund die Hälfte der Beschäftigten psychischen Arbeitsbelastungen ausgesetzt, die Fehlbeanspruchungen verursachen.

Zum Beitrag


LV 31

LV 31 - psychische Fehlbelastungen

Handlungsanleitung für die Arbeitsschutzverwaltungen der Länder zur Ermittlung psychischer Fehlbelastungen am Arbeitsplatz und zu Möglichkeiten der Prävention;
LASI-Veröffentlichung

Download LV 31 (PDF - 590 kB)


Weitere Informationen zum Fachgebiet finden Sie unter folgenden Adressen:

Deutsches Informationsnetzwerk der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz / Themen

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Institut für Arbeitswissenschaft der TU Darmstadt

Institut für Arbeitswissenschaft, Fabrikautomatisierung und Fabrikbetrieb der TU Magdeburg

Institut für Arbeitsingenieurwesen der TU Dresden

Lehrstuhl für Ergonomie der TU München

Arbeit und Gesundheit: themenübergreifende Zeitschrift für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

Prävention online: Der unabhängige Markplatz für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz, Umweltschutz und Qualität


In allen Fragen zu Arbeitsstätten und Ergonomie erteilt die Landesdirektion Dresden Abteilung Arbeitsschutz mit ihren Außenstellen Auskunft.

[zurück]


Arbeitsstätten/Ergonomie
     Schwerpunkt: Baustellen
Arbeitsmittel und überwachungsbedürftige Anlagen
Gefahrguttransport, Gefahrstoffe, Sprengstoffe, biologische Arbeitsstoffe
Medizinprodukte und Strahlenschutz
Arbeitszeitregelungen
     Fahrpersonalvorschriften
Schutz bestimmter Personengruppen
Arbeitsmedizin
     Mobbing-Präventionsnetzwerk
     Arbeitsmedizinische Vorsorge
Arbeitsschutzorganisation, Arbeitsschutzmanagement

Arbeitsschutz ist Schutz von Leben und Gesundheit der Beschäftigten und Dritter vor Gefahren, die bei der Arbeit oder durch die Arbeit entstehen. Der Arbeitsschutz betrifft viele Bereiche, die ineinander greifen.

Verantwortlich für den Arbeitsschutz im Betrieb ist der Arbeitgeber. Jeder Arbeitnehmer und Auszubildende ist kraft Gesetz unfallversichert. Träger der Unfallversicherung sind die gewerblichen und landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften sowie die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand (Unfallkassen).

Unfallkasse Sachsen


25.05.2010