Arbeitsschutz-Allianz Sachsen

Technischer Verbraucherschutz, Produktsicherheit

Arbeits- und
Gesundheitsschutz

Arbeitsmedizin


Das gesetzlich verankerte Aufgabenspektrum der Arbeitsmedizin zielt auf die Gesunderhaltung des Menschen im betrieblichen Umfeld. Dazu zählen die Bewertung betrieblicher Arbeitsbedingungen genauso wie die Beurteilung der durch die Arbeit verursachten Belastungen des Menschen und die damit verbundenen Auswirkungen auf seine Gesundheit und Arbeitsfähigkeit.

Trotz moderner Arbeitsbedingungen ist eine gefährdungsfreie Arbeitsumwelt noch nicht verwirklicht. Immer da, wo der Mensch im Arbeitsprozess steht, kann es zu Gefährdungen durch biologische, chemische, physikalische oder psychische Einwirkungen kommen. Diese Einflüsse und deren Auswirkungen aufzudecken ist das Ziel der vorwiegend präventiv arbeitenden Arbeitsmediziner. Oberste Priorität hat dabei die Ableitung von Maßnahmen zur Beseitigung gesundheitlicher Gefährdungen.

Ein unverzichtbares Instrument zur Erreichung der Schutzziele stellen arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen dar. Sie sollen sicherstellen, dass die Beschäftigten für die vorgesehen Tätigkeiten geeignet sind und schädliche Auswirkungen der Arbeit auf die Gesundheit frühzeitig aufgedeckt und Maßnahmen zu deren Abwehr getroffen werden können.

Ein weiteres Aufgabenfeld ist die Mitwirkung bei der beruflichen Rehabilitation von Beschäftigten mit Einsatzeinschränkungen.


Bild: Gebäude des Institutes Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

Workshop zur Prävention von psychischer Gewalt und Mobbing am Arbeitsplatz

Am 18. Juni 2009 fand im Institut Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung in Dresden eine Veranstaltung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit und der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege zum Thema "Prävention von psychischer Gewalt und Mobbing am Arbeitsplatz" statt.

Die Beiträge der Referenten sind hier abrufbar.


Logo: DGMS

50. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinischen Strahlenschutz

In der Zeit vom 15.-16.05.2009 führte die Deutsche Gesellschaft für Medizinischen Strahlenschutz ihre 50. Jahrestagung in Dresden durch. Diese Veranstaltung richtete sich hauptsächlich an Arbeits/Betriebsmediziner, die als ermächtigte Ärzte nach Strahlenschutz- und Röntgenverordnung in Industrie, Krankenhäusern und als niedergelassene Ärzte in der arbeitsmedizinischen Vorsorge beruflich strahlenexponierter Personen tätig sind.
Informationen (PDF)


Bild: Sitzungssaal

Workshop Arbeitsschutz/Arbeitsmedizin zur Hochschulausbildung

Am 27.01.2009 fand auf Einladung der Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Frau Dr. Stange, des Sächsischen Staatsministers für Wirtschaft und Arbeit (SMWA), Herrn Jurk, des DGB Bezirks Sachsen, Frau Kloppich, und des Dekans der Medizinischen Fakultät Dresden, Herrn Prof. Reichmann, ein Kolloquium zum Arbeitsschutz/Arbeitsmedizin in der Hochschulausbildung statt. Anliegen war, durch eine bessere und umfangreichere Wahrnehmung von Arbeits- und Gesundheitsschutz für die zukünftigen Führungskräfte in der Wirtschaft in allen Studienrichtungen und durch die Intensivierung und Unterstützung der Arbeitsmedizin an den Sächsischen Medizinischen Fakultäten den Entwicklungen unserer Wirtschaft und des Gesundheitssystems Rechnung zu tragen.
Flyer (PDF) zum Beitrag


Bild: Titelbild des Beitrages

Prävention von Knieerkrankungen in exponierten Berufsgruppen

Nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen kann bei lang dauernden Tätigkeiten in kniender oder hockender Körperhaltung eine Gonarthrose entstehen. Mit Erscheinen der wissenschaftlichen Begründung für diese neue Berufskrankheit 2005 war es möglich unter bestimmten Voraussetzungen eine Gonarthrose als Berufkrankheit anzuerkennen.
Zum Beitrag


Arbeitsschutz in überbetrieblichen Aus- und Weiterbildungseinrichtungen
Schwerpunktaktion der sächsischen Arbeitsschutzbehörden

Bild: Schüler bei der Ausbildung

Von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz wurde 2006 die Kampagne "Safe Start" gestartet, mit der die Integration des Themas "Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit" in die Bildung noch besser als bisher umgesetzt werden soll. Zur Unterstützung dieser Aktivitäten wurde von den sächsischen Gewerbeärztinnen gemeinsam mit dem ehemaligen Landesverband Bayern und Sachsen der gewerblichen Berufsgenossenschaften eine Schwerpunktaktion zum Thema "Arbeitsschutz in überbetrieblichen Aus- und Weiterbildungseinrichtungen" durchgeführt.
Zum Beitrag


Sächsisches Präventionsnetzwerk "Mobbing"

Mobbing

Im Freistaat Sachsen wurde ein Präventionsnetzwerk "Mobbing" aufgebaut. Beteiligt sind Behörden, Verbände, Initiativen, Krankenkassen sowie Einrichtungen für juristische und psychologische Beratung.
Zum Präventionsnetzwerk Mobbing


Bild: Recht und Medizin

Erfahrungsaustausch zu Problemen von orthopädischen und chirurgischen Gutachten auf dem Gebiet des Berufskrankheitenrechts

Die Entscheidungsfindung auf dem Gebiet der Berufskrankheiten ist und bleibt eine Herausforderung. Richter, medizinische Sachverständige, Unfallversicherungsträger und staatliche Gewerbeärzte sind am 10. Sept. 2008 nach Dresden zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen.
Download: Einladung / Programm


Beratungssaal

Sächsischer Betriebsärztetag 2008

Am 25. Juni 2008 trafen sich die sächsischen Betriebsärzte zu ihrem jährlichen Erfahrungsaustausch.
Zum Beitrag


Psychische Belastungen und Gewalt im Sozialamt
Arbeitsschutzbehörde und Unfallkasse legen gemeinsamen Bericht vor

Arbeitsbedingte psychosoziale Gesundheitsgefahren nehmen zu. Seit einigen Jahren werden Aggressionen gegenüber den Beschäftigten in Form verbaler, aber leider auch schon körperlicher Gewalt häufiger. So geschehen in einem sächsischen Sozialamt.
Zum Beitrag


Referentin

Erfahrungsaustausch der Gewerbeärzte

Am 13. Juni 2007 trafen sich in Chemnitz die Gewerbeärzte Thüringens, Sachsen - Anhalts und Sachsens zu einem Erfahrungsaustausch. Auf dem Programm standen Vorträge zum Berufskrankheitengeschehen in Sachsen, zum aktuellen Stand der Präventionskampagne Haut in den 3 Bundesländern, zu Erfahrungen der Gewerbeärzte mit dem Thema Mobbing und andere Themen.
Zum Beitrag


Beratung

Fortbildung für Betriebsärzte

Das jährliche Treffen der sächsischen Betriebsärzte zum fachlichen Erfahrungsaustausch fand am 20. Juni 2007 im Euro - Park Chemnitz statt. Auf dem Programm standen Fragen der Individualprävention im Friseurhandwerk, der Hepatitis A im Lebensmittelbereich und der Wiedereingliederung nach SGB IX. Es gab Informationen zur neuen Lärm-VibrationsArbeitsschutzverordnung, zur Präventionskampagne Haut und zur Reform der Unfallversicherung. Weiterhin wurden die Ergebnisse der Schwerpunktaktionen der sächsischen Arbeitsschutzbehörden zu den Themen "Psychische und physische Fehlbelastungen in der ambulanten Pflege" und "Arbeitsschutz in Aus- und Weiterbildungseinrichtungen" vorgestellt.
Zum Beitrag


Paragraph

Wegfall von Ermächtigungen zu arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen der Gefahrstoff-, Biostoff- und Gentechniksicherheitsverordnung seit 1. Januar 2005.
Konsequenzen für Ärztinnen und Ärzte

Zum Beitrag


Faltblatt Mobbing

Mobbing

Fakten - Handlungen - Verlauf - Folgen
Was können Sie dagegen tun?
Download Broschüre, aktualisierte Neuauflage 2008 (PDF - 820 kB)


Faltblatt Stress

Psychische Fehlbelastungen in der Arbeitswelt vermeiden

Sensibilisieren - Motivieren - Intervenieren
Download Broschüre (PDF - 400 kB)


Beratung

Fortbildung für Betriebsärzte

Am 5. Oktober 2005 fand in Chemnitz der 5. Chemnitzer Betriebsärztetag, das jährliche Treffen der sächsischen Betriebsärzte zu arbeitsmedizinischen Themen und zum Erfahrungsaustausch statt.
Anlässlich der Europäischen Woche "Schluss mit Lärm" beschäftigten sich zwei Beiträge mit Fragen der Lärmbekämpfung.
Weitere Themen waren die neue Gefahrstoffverordnung, psychische Fehlbelastungen in der ambulanten Pflege und Maßnahmen zur Wiedereingliederung (Disability Management).
Zum Beitrag


Weitere Informationen zum Fachgebiet finden Sie unter folgenden Adressen:

Berufsgenossenschaftliches Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin an der Ruhr-Universität Bochum

Deutsche Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin (DGAUM) e.V.

Robert Koch Institut

Sächsische Landesärztekammer

Verband Deutscher Betriebs-und Werksärzte


In allen Fragen zum medizinischen Arbeitsschutz erteilen die Gewerbeärzte im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit Auskunft.

[zurück]


Arbeitsstätten/Ergonomie
     Schwerpunkt: Baustellen
Arbeitsmittel und überwachungsbedürftige Anlagen
Gefahrguttransport, Gefahrstoffe, Sprengstoffe, biologische Arbeitsstoffe
Medizinprodukte und Strahlenschutz
Arbeitszeitregelungen
     Fahrpersonalvorschriften
Schutz bestimmter Personengruppen
Arbeitsmedizin
     Mobbing-Präventionsnetzwerk
     Arbeitsmedizinische Vorsorge
Arbeitsschutzorganisation, Arbeitsschutzmanagement

Arbeitsschutz ist Schutz von Leben und Gesundheit der Beschäftigten und Dritter vor Gefahren, die bei der Arbeit oder durch die Arbeit entstehen. Der Arbeitsschutz betrifft viele Bereiche, die ineinander greifen.

Verantwortlich für den Arbeitsschutz im Betrieb ist der Arbeitgeber. Jeder Arbeitnehmer und Auszubildende ist kraft Gesetz unfallversichert. Träger der Unfallversicherung sind die gewerblichen und landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften sowie die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand (Unfallkassen).

Unfallkasse Sachsen


25.05.2010