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Arbeitsschutzbehörden / Gewerbeaufsicht

AUS DER PRAXIS


Bild: Absturzsicherung an einer Photovoltaikanlage auf einem Flachdach

Photovoltaikanlage auf's Dach - mitunter ein Wagnis
Aus dem Jahresbericht der Gewerbeaufsicht

In Deutschland gehen jährlich weltweit mit die meisten Solarstromanlagen ans Netz. Durch gesetzliche Rahmenbedingungen und Förderprogramme wird der Ausbau von Strom- und Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Quellen gefördert. Das nicht nachlassende Kundenbedürfnis lässt auch neue Firmen am Markt entstehen, die entsprechende Anlagen auf Dächern montieren. In der Regel stehen diese Firmen der Elektrotechnikbranche näher als dem Dachdeckergewerbe und ein Konflikt mit dem Arbeitsschutz ist in vielen Fällen vorhersehbar.
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Ältere Artikel finden Sie im Archiv.

DAS AKTUELLE THEMA


Titelbild des Berichtes der BAuA zum Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2008 (SUGA)

Tödliche Arbeitsunfälle weiter rückläufig - weibliche Beschäftigte deutlich weniger unfallgefährdet
Pressemitteilung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) 05/10 vom 21. Januar 2010:

Mit 765 tödlichen Arbeitsunfällen setzte sich 2008 in Deutschland ein langjährig rückläufiger Trend fort. Zugleich ereigneten sich mit fast 1,1 Millionen mehr meldepflichtige Arbeitsunfälle als im Vorjahr. Nach Schätzungen der BAuA fielen 2008 insgesamt etwa 1,3 Millionen Erwerbsjahre durch Arbeitsunfähigkeit aus. Dies verursachte nach Schätzungen anhand von Lohnkosten einen Produktionsausfall von etwa 43 Milliarden Euro. Durch ausfallende Arbeitsproduktivität verlor die deutsche Volkswirtschaft etwa 78 Milliarden Euro an Bruttowertschöpfung. Diese und weitere Fakten führt der Bericht zum Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2008 auf, den die BAuA jährlich erstellt.
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Logo: Deutscher Jugend-Arbeitsschutz-Preis 2010

Deutscher Jugend-Arbeitsschutz-Preis 2010

Presseinformation:
Die Ausschreibung für den Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preis 2010 (JAZ) läuft. Auszubildende, die auf besonders praxisorientierte und innovative Weise einen Beitrag zu mehr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz entwickelt haben, können bis 30. Juli 2010 ihre Beiträge einreichen. Unter www.jugend-arbeitsschutz-preis.de sind die Teilnahmekriterien und Berichte über die Gewinnerbeiträge der Vorjahre abrufbar. mehr


Bild: Schriftzug Influenza A/H1N1

Information zum Beschäftigungsverbot für Schwangere im Zusammenhang mit der Neuen Influenza ("Schweinegrippe")

Nach derzeitigem Stand ist ein generelles Beschäftigungsverbot für schwangere Arbeitnehmerinnen mit Publikumsverkehr im Zusammenhang mit der Neuen Grippe (Influenza A/H1N1) in Sachsen nicht vorgesehen. Beschäftigungsverbote sind im Einzelfall auszusprechen, wenn normale antiepidemische Maßnahmen nicht ausreichen. mehr


Bild: Ulli Umsicht

Kampagne "Besser mit Umsicht" mit großer Resonanz gestartet

Das Sächsische Wirtschaftsministerium und die Arbeitschutzallianz-Sachsen hatten zur Auftaktveranstaltung für die Kampagne "Besser mit Umsicht" auf die Messe "bauenleipzig" eingeladen. Traditionell sind auf dieser Messe viele Handwerksbetriebe vertreten.
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Bild: Abbrucharbeiten am Brückenpfeilerkopf

Neue technische Regeln für zeitweilige Arbeiten an hochgelegenen Arbeitsplätzen

Das Regelwerk TRBS 2121 "Gefährdung von Personen durch Absturz - allgemeine Anforderungen", wurde jetzt ergänzt durch TRBS 2121 Teil 1 "Gefährdung von Personen durch Absturz - Bereitstellung und Benutzung von Gerüsten" und Teil 3 "Gefährdung von Personen durch Absturz - Gefährdung und Benutzung von Zugangs- und Positionierungsverfahren unter Zuhilfenahme von Seilen".
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Bild: Zertifizierung WWH Werkzeug- Produktions- und Handels GmbH

Geschärftes Bewusstsein für den Arbeitsschutz
Zehntes Unternehmen im Freistaat Sachsen erhält ein OHRIS- Zertifikat

Die WWH Werkzeug- Produktions- und Handels GmbH in Schkeuditz hat es jetzt schriftlich: Das Unternehmen hat das Arbeitsschutzmanagementsystem OHRIS (Occupational Health- and Risk-Managementsystem) erfolgreich umgesetzt. Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit übergab am 28. September 2009 die Zertifizierungsurkunde.
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Titelbild der Einladung

Die neuen Arbeitsstättenregeln
Aktuelles zur Arbeitsstättenverordnung

Am 22. September 2009 veranstaltete das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit in Dresden eine interne Fachveranstaltung für die Staatlichen Arbeitsschutzbehörden zum aktuellen Arbeitsstand der neuen Regeln für Arbeitsstätten.
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Logo: Portal Gefährdungsbeurteilung

Portal zur Gefährdungsbeurteilung eröffnet

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bietet ab sofort ihr neues Onlineportal zur Gefährdungsbeurteilung an. Es unterstützt Unternehmen bei der Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung, zu der sie das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet.
Portal Gefährdungsbeurteilung


Bild: Jahresbericht der Arbeitsschutzallainz 2008

EU-OSHA stiftet Filmpreis zum Thema Arbeit

Auf dem 52. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm (DOK Leipzig) vom 26.10. bis 01.11.2009 wird zum ersten Mal der "Healthy Workplaces Film Award" vergeben. Die "Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz" (EU-OSHA) zeichnet damit den besten Dokumentarfilm zum Thema Arbeit aus. Der Preis ist mit 8000 Euro dotiert.
Pressemitteilung (PDF, 77KB)


Bild: Jahresbericht der Arbeitsschutzallainz 2008

Jahresbericht 2008 der Arbeitsschutz-Allianz Sachsen erschienen

Arbeitsschutz fördert die Gesundheit der Mitarbeiter und trägt zum Erfolg des Unternehmens bei. Die Arbeitsschutz- Allianz Sachsen setzt sich dafür ein, arbeitsbedingten Erkrankungen und Arbeitsunfällen in sächsischen Unternehmen vorzubeugen. Der vorgelegte Jahresbericht dokumentiert die Anstrengungen und Erfolge der Partner im Arbeitsschutz.
download (PDF, 2.897KB)


Bild: Wegen Krankheit geschlossen

Allgemeine Hinweise zur betrieblichen Pandemieplanung

Der Grippevirus H1N1 (Schweine-Grippe) ist in Europa weiter auf dem Vormarsch. Dadurch steigt die Gefahr einer massenhaften Ansteckung bis hin zum Ausbruch einer Pandemie. Die Auswirkungen können alle Lebensbereiche und damit auch alle Unternehmen zu spüren bekommen. Vorkehrungen müssen rechtzeitig getroffen werden. Es gilt Unterlagen wie Notfall- und Havariepläne entsprechend zu überarbeiten und vorausschauend über Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu informieren.
Beitrag (PDF, 13KB)


Bild: Die Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung

Rahmenvereinbarung unterzeichnet

Am 30. Juni 2009 wurde in Dresden die Rahmenvereinbarung über das Zusammenwirken der Staatlichen Arbeitsschutzbehörden des Freistaates Sachsen und der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung im Rahmen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) unterzeichnet.
zum Beitrag


Bild: Gebäude der Landesdirektion Dresden

4. Arbeitsschutztag Sachsen

Am 7. Mai 2009 fand in Dresden der 4. Arbeitsschutztag Sachsen, ein Treffen der Fachleute für betriebliche Sicherheit, Gesundheit und Arbeitsgestaltung, statt. Er gab Auskunft zu aktuellen Themen im Arbeitsschutz. Schwerpunkte waren u.a. die Gefährdungsbeurteilung, Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie, Möglichkeiten präventiver Arbeitsgestaltung und Praxisbeispiele des betrieblichen Arbeitsschutzes.

Die Beiträge der Referenten sind hier abrufbar.


Logo: Europaweiter Fotowettbewerb der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

Europaweiter Fotowettbewerb
"Wie sieht Arbeitsschutz für Dich aus?"

Der paneuropäische Fotowettbewerb wird organisiert von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz mit dem Ziel, die öffentliche Aufmerksamkeit für sichere, gesündere und produktivere Arbeitsplätze in Europa zu erhöhen. Der Wettbewerb fordert jeden auf, sich sein eigenes Bild von Arbeitsschutz und -gesundheit zu bilden. Eine internationale Jury bewertet fotografische Kreativität und begrüßt vor allem Fotos, die die Aufmerksamkeit auf die positiven Aspekte gesunder und sicherer Arbeitsplätze richten.
Europäischer Fotowettbewerb


Tiltelseite des Ratgebers der BAuA mit dem Bild eines Orchesters

Safe and Sound - Ratgeber zur Gehörerhaltung in der Musik- und Entertainmentbranche erschienen

Der Ratgeber der BAuA umfasst Informationen und Empfehlungen zur Vermeidung von Gehörschäden bei Beschäftigten im Bereich Musik und Entertainment. Er richtet sich an Arbeitgeber und Beschäftigte, deren Tätigkeit im Zusammenhang mit Musik steht - live gespielt oder wiedergegeben - und bezieht sich daher auf die unterschiedlichsten Arbeitsplätze, z. B. in Theatern, Diskotheken, Clubs, Studios, Musikschulen oder bei Konzerten. Die Broschüre zielt auf die Realisierung eines Schutzniveaus vor der Gefährdung durch Lärm, wie es durch die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung für sämtliche Beschäftigten vorgegeben wird.
Zum Ratgeber der BAuA


Tiltelseite der Handlungsanleitung

LV 51 Handlungsanleitung für die Umsetzung der REACH-Verordnung im Arbeitsschutz

Mit der vorliegenden Handlungsanleitung, die sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der staatlichen Arbeitsschutzbehörden richtet, werden die durch die REACH-Verordnung berührten Arbeitsschutzaufgaben benannt und als Prüfpunkte formuliert. Zusätzlich werden Hinweise zur Schnittstelle Betrieblicher Arbeitsschutz / Stoffbezogene Marktüberwachung gegeben. Mit der Anleitung soll ein länderübergreifend einheitliches Vorgehen der Aufsichtspersonen bei der Überwachung der Arbeitsschutzvorschriften in den Betrieben nach einheitlichen Grundsätzen sichergestellt werden. Hierbei sind insbesondere die Funktion und die Wechselbeziehung von Sicherheitsdatenblatt, Stoffsicherheitsbericht und Gefährdungsbeurteilung berücksichtigen.
Download LV 51 (PDF)


Logo: BAuA

Risiko für Erkrankungen durch Tonerstaub geklärt

Kein Anlass zur Sorge für Bürobeschäftigte, die mit Toner hantieren müssen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat die Ergebnisse einer Abschätzung des Krebsrisikos durch Tonerstäube veröffentlicht. Die Veröffentlichung enthält auch Informationen zum Gefährdungsrisiko von Servicetechnikern und Beschäftigten in Recyclingbetrieben.
Veröffentlichung der BAuA (PDF)


Logo Deutscher Arbeitsschutzpreis 2009

Aber sicher! Deutscher Arbeitsschutzpreis 2009
Engagement für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit wird prämiert

Pressemitteilung:
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) haben am 08.10.2008 gemeinsam den Wettbewerb zum Deutschen Arbeitsschutzpreis 2009 ausgerufen. Die Wettbewerbspartner prämieren Unternehmen, die sich durch innovative Produkte oder Prozesse in besonderer Weise für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz engagieren. In diesen Bereichen aktive und innovative Unternehmen und Unternehmensverbünde sowie Berater und Forscher aus Sachsen sind aufgerufen, sich am Wettbewerb zum Deutschen Arbeitsschutzpreis 2009 zu beteiligen. Der Wettbewerb ist mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 40.000 Euro dotiert.
Zum Beitrag
Weitere Informationen
Download Flyer (PDF)

Logo BMAS

Wirksamerer Schutz vor Risiken durch chemische Produkte

Das Europäische Parlament hat in seiner Sitzung am 03.09.2008 eine neue europäische Verordnung zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung chemischer Produkte, GHS (Globally Harmonised System of Classification and La­belling of Chemicals), verabschiedet. Arbeitnehmer und Verbraucher in Deutschland sollen zukünftig noch besser über Risiken und nötige Sicherheitsmaßnahmen bei der Verwendung chemischer Produkte informiert werden.
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Bild: Geldscheine

Fördermittel zur Einführung von Arbeitsschutzmanagementsystemen

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die zur Einführung von Arbeitsschutzmanagementsystemen Beratungsleistungen in Anspruch nehmen, können dafür Fördermittel erhalten. Zum Beitrag


Logo-EU-D

Gesunde Arbeitsplätze. Ein Gewinn für alle.
Eine europäische Kampagne zur Gefährdungsbeurteilung

Mit der Kampagne fördert und unterstützt die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz in den Jahren 2008 und 2009 den Austausch und die Verbreitung von Informationen über wirksame Präventionsmethoden und praktische Lösungen. Zum Beitrag

ADRESSEN ZU FRAGEN DES ARBEITSSCHUTZES


Bundesministerium für Arbeit und Soziales http://www.bmas.bund.de
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin http://www.baua.de
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) http://www.dguv.de

 

Arbeitsstätten/Ergonomie
     Schwerpunkt: Baustellen
Arbeitsmittel und überwachungsbedürftige Anlagen
Gefahrstoffe, Gefahrguttransport, biologische Arbeitsstoffe, Sprengstoffe
Medizinprodukte und Strahlenschutz
Arbeitszeitregelungen
Schutz bestimmter Personengruppen
Arbeitsmedizin
     Mobbing-Präventionsnetzwerk
     Arbeitsmedizinische Vorsorge
Arbeitsschutzorganisation, Arbeitsschutzmanagement

Arbeitsschutz ist Schutz von Leben und Gesundheit der Beschäftigten und Dritter vor Gefahren, die bei der Arbeit oder durch die Arbeit entstehen. Der Arbeitsschutz betrifft viele Bereiche, die ineinander greifen.

Verantwortlich für den Arbeitsschutz im Betrieb ist der Arbeitgeber. Jeder Arbeitnehmer und Auszubildende ist kraft Gesetz unfallversichert. Träger der Unfallversicherung sind die gewerblichen und landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften sowie die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand (Unfallkassen).

Unfallkasse Sachsen


25.08.2009